Themen

Im Rahmen unserer Veranstaltungen vermitteln wir den aktuellen Wissensstand zum Thema Mobbing sowie Handlungskompetenzen zur systemischen Prävention und Intervention. Mobbing ist nur als Gruppenphänomen verstehbar und kann nur durch eine koordinierte, systemische Intervention auf den Ebenen Einzelperson, gesamte Gruppe/Klasse und Einrichtung/Schule umfassend und nachhaltig bearbeitet werden.

Angebote für Fachkräfte und Eltern:

  • Vorträge für Pädagog*innen und Eltern
  • Pädagogische Tage
  • 10-tägige Fortbildung
  • 6- bis 10-tägige Inhouse-Fortbildungen
  • Sozialtraining und Systemische Mobbingintervention für Schulklassen und feste Gruppen

Gesundes erfolgreiches Lernen – für Schüler und Lehrkräfte

In dieser sechstägigen Fortbildung geht es darum, wie Lehrkräfte Kindern und Jugendlichen Werte und Arbeitshaltungen vermitteln sowie eine konstruktive Arbeitsatmosphäre und die Grundbedingungen für effektives Lernen schaffen können. Die erworbenen Fähigkeiten in Bezug auf Bedürfnisaufschub und Frustrationstoleranz stärken die Resilienz der Kinder und Jugendlichen und wirken präventiv gegen Gewalt, Sucht und andere Auffälligkeiten.

Fair streiten – Konflikte gemeinsam lösen

Diese 10-tägige Fortbildung umfasst folgende drei Themenschwerpunkte:

  • Ich möchte Dich verstehen!
    Mit Resonanzangeboten Bindung fördern
  • Mediation im Kontext Schule
    Fair streiten – Konflikte gemeinsam lösen
  • Compassiontraining und Tat-Ausgleich
  • Der Weg zum Mitgefühl

Beziehung gestalten – Entwicklung fördern

Die positive Wirkung der autoritativen Erziehung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wurde vielfach belegt. Im Erziehungsalltag klaffen Theorie und Praxis jedoch oftmals weit auseinander. Statt zielgerichtetem Agieren ist spontanes Reagieren angesagt. Der autoritative Erziehungsstil schafft Orientierung und Sicherheit, nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erziehenden. In 2- bis 8-tägigen Fortbildungen setzen sich Lehr- und Fachkräfte aus Schulsozialarbeit und Ganztag mit dem eigene Erziehungsverhalten auseinander und lernen den autoritativen Erziehungsstil kennen und anwenden.

Deeskalation – Konfrontation – Konsequenz

Wenn Kinder und Jugendliche an Regeln und Grenzen rütteln, dann gilt es, standhaft und konsequent, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten. Im Seminar werden schwierige Konfliktsituationen in Rollenspielen nachgestellt und trainiert. Die Techniken der Deeskalation werden ebenso trainiert wie das Durchstehen konfrontativer Konflikte. Neben verbalen Techniken liegt ein besonderer Fokus auf körpersprachlichen Deeskalations- und Konfrontationsstrategien. Die Teilnehmenden der 2-tägigen Fortbildung lernen u. a., bei schweren Grenzverletzungen sicher aufzutreten, Stopp-Signale gezielt zu setzen und die Grenzziehung mittels körpersprachlicher Signale zu unterstreichen.

Zertifikatskurs zur insoweit erfahrenen Fachkraft (ieF) im Kinderschutz

Mit der insoweit erfahrenen Fachkraft wurde ein Qualitätsstandard im Kinderschutz festgeschrieben.

Die Aufgaben dieser Fachkraft sind vielfältig: Strukturierung von Beratungsprozessen, Fallreflexionen, Einbringen von Fachwissen, Aufzeigen von Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit betroffenen Familien, Informieren über Hilfeangebote etc. Wer diese vielfältigen Aufgaben erfüllen möchte,

braucht vielschichtige Kenntnisse, z. B. fundierte Rechtskenntnisse zu gewichtigen Anhaltspunkten, zum Rechtsbegriff der Kindeswohlgefährdung, dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und zu Handlungsmöglichkeiten nach §8a SGB VIII und § 42 SGB VIII.

Dieser Zertifikatskurs zur insoweit erfahrenen Fachkraft bietet die Möglichkeit, diese Grundlagen in einem 8-tägigen Kurs zu erwerben. Die Mischung aus theoretischen Inhalten, Übungen zur Methodik und dem Besprechen von Praxisfällen sind charakteristisch für diese Fortbildung.

3-tägige Module

Schulsozialarbeiter*innen sind einer Vielzahl an Rollenbildern, gesetzlichen Anforderungen und persönlichen Erwartungen ausgesetzt. Werkzeuge wie Auftragsklärung, Positionierung, Diagnostik und systemisches Fallmanagement sind elementar, für Berufsanfänger*innen gleichermaßen wie für „alte Hasen”. Die je 3-tägigen Module finden können online oder in Präsenz besucht werden.

Modul 1: Positionierung und Auftragsklärung

Modul 2: Einführung in die Konflikthilfe

Modul 3: Einführung in die Einzelhilfe

Die Frage ist nicht, ob es in Schulen gewaltvoll eskalierende Konflikte gibt, sondern mit welchem pädagogischen Konzept man ihnen begegnet, welchen Beitrag Schulsozialarbeit leisten kann, und ob es gelingt, Konflikte für Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen. Die 10-tägige Fortbildung bietet eine solide professionelle Ausbildung im Bereich schulische Konflikthilfe. Eine Zertifizierung zur „Fachkraft für Systemische Intervention und Prävention (SIP) nach dem symplex-Konzept“ ist möglich.

Mit Resonanzangeboten Bindung fördern

Kinder und Jugendliche brauchen Führung, Halt und Schutz, sie brauchen aber auch verstehende und einfühlsame Zuwendung. So kann mit der Zeit eine tragfähige und vertrauensvolle Beziehung entstehen, die Bindung ermöglicht. Bindung ist ein elementarer Resilienzfaktor, aber auch eine der wichtigsten Quellen von Lernmotivation. Damit ist sie essenziell für eine gesunde Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit von Heranwachsenden. Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die sich mit den Themen Beziehung und Bindung auseinandersetzen und ihre Kommunikationskompetenzen erweitern möchten.

Gelebter Gewaltschutz bedeutet nicht, Gewalt in jedem Fall zu verhindern, sondern vielmehr einen souveränen Umgang mit unterschiedlichen Formen von Gewalt. Gewaltschutzkonzepte helfen, Ohnmachtsgefühle abzubauen und der Gewalt ihren Schrecken und damit ihre Bedeutung zu nehmen.

Ausgangspunkt eines Schutzkonzeptes ist eine sorgfältige Analyse der vorhandenen Risiken und Potenziale. Bei der Risikoanalyse steht die Identifikation von Orten, Personen, Situationen und konzeptionellen Besonderheiten im Vordergrund, die Gewalthandlungen begünstigen. Diese Risikofaktoren werden im zweiten Schritt aufgegriffen, es werden (Handlungs-)Strategien zur Risikominimierung benannt bzw. entwickelt. Bei der Potenzialanalyse werden vorhandene und insbesondere bewährte Ressourcen thematisiert. Abschließend werden alle weiteren aufgearbeitet.

Methodisch wird auf drei Ebenen angesetzt:

  • Stärkung der personenbezogenen Kompetenzen: Selbstbehauptungs- und Deeskalationstechniken, Wissen über rechtliche Gegebenheiten
  • das direkte soziale Nahfeld: Notfallpläne, Krisenmanagement in Bedrohungslagen
  • Institutionskultur: Verantwortungsübernahme, Sanktionsinstanzen und Priorisierung von Ressourcen).

 

Dieser Prozess kann dann abgeschlossen werden, wenn alle Beteiligten wissen, wie sie bestmöglich auf gewalttätiges Verhalten regieren können und was zu tun ist, falls es zu Vorfällen kommt. Dies schafft Sicherheit und Souveränität und ist zugleich wirksame Gewaltprävention. 

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